Konflikt-bearbeitung
Konflikte und Spannungen sind Chancen – sofern man sie bearbeitet. Unbearbeitet kosten sie Energie, Gesundheit und oft auch gute Mitarbeitende. Spätestens wenn Gespräche nur noch über Dritte laufen oder sich Lager bilden, hilft eine neutrale Person von aussen.
Ich unterstütze Teams, Leitungen, Vorstände und Unternehmen in Graubünden, der Ostschweiz und dem Fürstentum Liechtenstein dabei, festgefahrene Situationen zu klären und wieder zu einer lösungs- und zielorientierten Zusammenarbeit zu finden – vor Ort, etwa in Chur, Landquart, Sargans, Buchs, Altstätten, Rorschach, St. Gallen, Herisau, Appenzell, Glarus, im Toggenburg oder in Vaduz.
Typische Anlässe für Konfliktbearbeitungen sind zum Beispiel:
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Spannungen zwischen zwei oder mehreren Mitarbeitenden
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Konflikte zwischen Team und Leitung
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Reibungen zwischen Abteilungen, Standorten oder Berufsgruppen
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Lagerbildung nach Veränderungen oder Reorganisationen
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Konflikte in Vorständen, Stiftungsräten oder Familienbetrieben, etwa bei Nachfolgefragen
Mein Vorgehen
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Auftragsklärung: Mit der auftraggebenden Person kläre ich Ausgangslage, Ziele und Rahmen.
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Einzelgespräche: Wo sinnvoll, höre ich die Beteiligten zuerst einzeln an.
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Gemeinsame Klärung: In moderierten Sitzungen werden Anliegen ausgesprochen, Hintergründe verstanden und Vereinbarungen getroffen.
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Nachbereitung: Nach einigen Wochen prüfen wir, ob die Vereinbarungen im Alltag tragen.
Ich arbeite allparteilich: Ich ergreife für niemanden Partei, sondern sorge dafür, dass alle gehört werden und das Verfahren fair bleibt. Je nach Situation nutze ich Konfliktmoderation, mediative Ansätze oder ein klassisches Mediationsverfahren.
Ruhig bleiben, wenn es hitzig wird
Meine Erfahrung im Justizvollzug, in der Jugendanwaltschaft und in der Gewaltberatung hat mich gelehrt, auch in aufgeheizten Situationen ruhig und klar zu bleiben. Ich scheue mich nicht, Dinge beim Namen zu nennen – mit Respekt vor allen Beteiligten. Ausgebildet bin ich in Supervision, Coaching und Mediation (DAS, ZHAW) und Mitglied des Berufsverbands BSO.
Häufige Fragen zur Konfliktbearbeitung
Was ist der Unterschied zwischen Konfliktmoderation und Mediation?
In der Konfliktmoderation leite ich ein strukturiertes Klärungsgespräch, oft im ganzen Team. Die Mediation ist ein formelleres Verfahren, in dem die Beteiligten mit meiner Unterstützung selbst eine verbindliche Lösung erarbeiten.
Ist es irgendwann zu spät?
Je früher ein Konflikt angegangen wird, desto einfacher ist er zu lösen. Aber auch stark eskalierte Konflikte lassen sich oft so weit klären, dass wieder eine Zusammenarbeit möglich ist.
Wie lange dauert eine Konfliktbearbeitung?
Meist einige Sitzungen über wenige Wochen – abhängig von der Anzahl Beteiligter und davon, wie weit der Konflikt fortgeschritten ist.
Bleibt das Gesagte vertraulich?
Ja. Was in den Gesprächen gesagt wird, bleibt im Raum. Welche Ergebnisse an die Leitung zurückgehen, wird zu Beginn gemeinsam vereinbart.
Ein Konflikt löst sich selten von allein. Das erste Gespräch ist unverbindlich.